Beiträge zu Migration

Dinorah Arceta Casanova
2026/11 Interview Gewalt gegen geflüchtete Frauen und LGBT

»Gewalt ist ein ständiger Wegbegleiter«

Die brutale US-Abschottungspolitik sorgt dafür, dass Tausende Migrant:innen in Mexiko festgehalten werden. Besonders Frauen und LGBT-Personen sind auf der Flucht und im Exil geschlechtsspezifischer Gewalt, Entrechtung und Diskriminierung ausgesetzt. Ein Gespräch mit Denise Carachure und Dinorah Arceta von der Nichtregierungs­organisation Instituto para las Mujeres en Migración (Imumi, Institut für Frauen in Migration) in Mexiko-Stadt darüber, warum ihre Arbeit immer schwieriger wird.
Standing Corps (Ständige Reserve) von Frontex, grün eingefärbt
2026/10 Thema Die EU plant Abschiebungen von Flüchtlingen in Lager in Drittstaaten

Jungle+ Artikel Europa macht’s vor

Seit Jahren verschärft die EU ihre Asylpolitik immer weiter, nun unter anderem über Abschiebungen in Drittstaaten. Am vergangenen Freitag hat der Bundestag zwei Gesetze zur Übernahme des »Gemeinsamen Europäischen Asylsystems« (GEAS) beschlossen – und das EU-Regelwerk besonders restriktiv ausgelegt.
Mitglieder der Nationalgarde auf der National Mall
2025/49 Ausland Die Folgen des Anschlags auf ­Nationalgardisten in Washington, D.C.

Jungle+ Artikel Das Märchen vom Notstand

In der Nähe des Weißen Hauses hat ein ehemaliger afghanischer CIA-Bediensteter ein Mitglied der Nationalgarde erschossen und ein weiteres schwer verletzt. Obwohl die Gewaltkriminalität in Washington, D.C., insgesamt rückläufig ist, nutzt US-Präsident Trump den Vorfall, um seinen harten Kurs gegen Migration zu verschärfen.
Danylo Nemtschenko in Militärkleidung mit Helm und Gewehr
2025/46 Reportage Junge Männer in der Ukraine stehen vor der Wahl, ob sie das Land verlassen oder bleiben

Jungle+ Artikel »Leben, nicht nur überleben«

Ende August erlaubte die ukrainische Regierung Männern zwischen 18 und 22 Jahren, das Land zu verlassen. Viele Tausend nutzten die Chance, um auszuwandern, andere junge Männer wollen nur temporär weg und bald zurückkehren. Manche melden sich freiwillig zur Armee.
Neubau im Rollbergviertel, für den Altbauten weichen mussten
2025/46 dschungel In ihrem neuen Buch erzählt Güner Yasemin Balci über ihr Leben als Kind türkischstämmiger Eltern in Berlin-Neukölln

Jungle+ Artikel Heimatland

Heimatland, das ist für Güner Yasemin Balci »Hermannplatz«, »Hasenheide«, »Ofenwärme«. Die Journalistin und Integrations­beauftrage des Berliner Bezirks Neukölln wuchs dort als Kind ­sogenannter Gastarbeiter aus der Türkei auf. In ihrem neuen Buch »Heimatland« erzählt sie über ihre Kindheit und Jugend in der ­Rollbergsiedlung, einem Neubauviertel – und geht dabei auf den immer stärker werdenden reaktionären Islam im Kiez sowie auf die Träume und Hoffnungen ihrer Eltern ein.
Zwei Menschen mit einem Banner, auf dem steht "No to Racism"
2025/39 Thema Kieran Connell, Historiker, im Gespräch über Einwanderung ins Vereinigte Königreich

»Der Rassismus in Großbritannien war nie weg«

Der Historiker Kieran Connell wuchs in Birmingham im Einwanderer­viertel Balsall Heath auf. In seinem Buch »Multicultural Britain – A People’s History« beschreibt er, wie Einwanderung die britische Gesellschaft veränderte. Die »Jungle World« sprach mit ihm über die alltägliche Vielfalt im modernen Großbritannien und darüber, warum der Rassismus stärker scheint denn je.