Beiträge zu Rechtsterrorismus

Demo mit Transpi "Kein Vergessen"
2026/10 Interview Alice Baumgartner, Politikwissenschaftlerin, im Gespräch über den rechtsextremen Bomben­terror im Österreich der Neunziger

»Die Erinnerung läuft nur über den Täternamen«

Die Initiative Antifaschistisches Gedenken arbeitet zum rechtsextremen Bombenterror der neunziger Jahre in Österreich. Zwischen 1993 und 1996 wurden 25 Briefbomben versendet und drei Rohrbomben gelegt. Vier Menschen kamen deshalb ums Leben, 15 weitere wurden teils schwer verletzt. Die »Jungle World« sprach mit Alice Baumgartner von der Initiative über den Bombenterror und die Broschüre »Versäumte Erinnerung?«, die Anfang März neu erscheint.
Fahne der FAP
2026/01 Inland Vor 35 Jahren wurde der Wohnungslose Lothar Fischer von einem Rechtsextremen getötet

Tödlicher Terror gegen Obdachlose

An Silvester vor 35 Jahren wurde der Wohnungslose Lothar Fischer von einem Nazi-Skinhead getötet. Von staatlichen Stellen wird die Tat bis heute nicht als rechtsextrem gewertet – bei solchen Fällen keine Seltenheit. Eine Kolumne über Wohnungs- und Obdachlosigkeit.
Nationalsozialistische Basis: Totenkopfmaske und Wolfsangeln
2025/31 Antifa Die rechtsterroristische Gruppe The Base verübt Anschläge in der Ukraine

Jungle+ Artikel Alles auf Zusammenbruch

An der Ermordung eines ranghohen ukrainischen Offiziers könnte der ukrainische Ableger eines rechtsextremen terroristischen Netzwerks beteiligt gewesen sein. Durch gezielte Angriffe wollen seine Anhänger einen gesellschaftlichen Zusammenbruch erreichen.
Lucia Bruns
2025/24 Thema Lucia Bruns, Erziehungswissenschaftlerin, im Gespräch über Soziale Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen

Jungle+ Artikel »Es müssen Grenzen gesetzt werden«

Weil junge und gewaltbereite Neonazi-Gruppen stärker in Erscheinung treten, fordern Politiker wie der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), die Sozialarbeit zu stärken. Die »Jungle World« sprach mit der Erziehungswissenschaftlerin Lucia Bruns über die Grenzen der Sozialen Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen und die Gründe für das Scheitern des Vorgehens in den neunziger Jahren.
Teilnehmer des Nazi-Aufmarschs vom 16. Dezember in Berlin-Friedrichshain zeigen bei ihrer Abreise eine vom Attentäter von Christchurch zum White-Power-Symbol umfunktionierte Geste
2025/24 Thema Soziale Medien beschleunigen die Radikalisierung jugendlicher Rechtsextremer

Jungle+ Artikel Erben der Baseballschlägerjahre

Die vermehrten Gewalttaten rechtsextremer Jugendlicher wecken Erinnerungen an die Nazi-Gewalt der neunziger Jahre. Doch mit den sozialen Medien ist ein neuer beschleunigender Faktor in der Radikalisierung und für eine rechtsextreme Jugendkultur hinzugekommen.
Gauleiter Sachsen Nazis Insta
2025/22 Inland Die mutmaßlichen Mitglieder eines rechtsterroristischen Netzwerks sind größtenteils minderjährig

Jungle+ Artikel Braune Karriere

Die Polizei hat fünf mutmaßliche rechtsextreme Terroristen festgenommen. Vier von ihnen sind noch minderjährig. Das fügt sich in einen derzeitigen Trend ein: Bereits sehr junge Neonazis zeigen sich gewaltbereit und treten offener auf als früher üblich.
Gedenken in Halle am 9. Oktober 2024 mit Kränzen
2025/18 Small Talk Thilo Manemann vom Think Tank Cemas im Gespräch über das rechtsterroristische Netzwerk »Terrorgram«

»Der Zusammenbruch würde in einem sogenannten Rassenkrieg enden«

In einer Dunkelfeldstudie hat der Think Tank Cemas die »Aktivität deutscher User im Militanten Akzelerationismus« untersucht. Damit liefert er erstmals empirische Ergebnisse über die Einbindung Deutscher in das transnationale rechtsterroristische Netzwerk »Terrorgram« auf Telegram. Die »Jungle World« sprach mit Studienautor Thilo Manemann über das Konzept »Terrorgram«, dessen Gefährlichkeit und Verbindungen zwischen rechtsterroristischen Strukturen und der AfD.