Beiträge zu Homosexuellenfeindlichkeit

Senegal Demonstration Homo
2026/16 Ausland LGBT in Afrika

Jungle+ Artikel Legalisierte Homophobie

Nach einer Gesetzesverschärfung drohen Homosexuellen im Senegal nicht nur bis zu zehn Jahre Haft, auch die »Verherrlichung« und »Finanzierung« von Homosexualität stehen nun unter Strafe. Das in der Hauptstadt Dakar ansässige Kollektiv Free Sénégal kämpft gegen die tief verankerte Homophobie in der Gesellschaft und unterstützt Betroffene.
Hubert Fichte stützt seinen Kopf mit seiner rechten Hand
2026/10 dschungel Zum 40. Todestag des Schriftstellers Hubert Fichte

Jungle+ Artikel Das Tuscheln der Tunten und Schamanen

Vor 40 Jahren starb der Schriftsteller Hubert Fichte. Seine Grenzgänge zwischen Literatur und Ethnographie, Poesie und Journalismus und sein Blick auf Außenseiter faszinieren noch heute. Doch die zeitgenössische Rezeption Fichtes als Vordenker queerer und postkolonialer Suche nach Identität übersieht, dass seine Texte als widersprüchliche Archäologie menschlicher Destruktivität zu verstehen sind.
Samuel Alito (l.) und Clarence Thomas bei der Amtseinführung von Donald Trump im Januar 2025
2026/05 Antifa Das in vielen US-Bundesstaaten geltende Verbot von Konversionstherapien könnte fallen

Jungle+ Artikel Foltern für die Meinungsfreiheit

Noch sind in vielen US-Bundesstaaten sogenannte Konversions­therapien für Minderjährige verboten. Der inzwischen mehrheitlich mit religiösen Rechten besetzte Supreme Court könnte dies allerdings in absehbarer Zeit ändern.
Zerstörte Fensterscheibe
2025/44 Small Talk Bastian Finke vom schwulen Antigewaltprojekt Maneo im Gespräch über gehäufte Sachbeschädigungen

»Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen«

Die Räumlichkeiten des LGBT-Vereins Mann-O-Meter in Berlin-Schöneberg wurden binnen weniger Wochen viermal zum Ziel von Vandalismus. Dort befinden sich eine Beratungsstelle und das schwule Antigewaltprojekt des Vereins, Maneo. Zuletzt wurde am Montag vergangener Woche die Tür mit einem Pflasterstein beschädigt. Die »Jungle World« sprach mit Bastian Finke, Leiter von Maneo über die Angriffe und darüber, wie es nun weitergeht.
800 bunte Menschen beim CSD in Cottbus
2025/44 Inland Rückblick auf die CSD-Saison 2025 und die rechtsextremen Drohungen

Jungle+ Artikel Kein Grund für Entwarnung

Die Pride-Saison ist beendet. Vergangene Woche fand in Cottbus der letzte Christopher Street Day dieses Jahres statt. Erneut agitierte die extreme Rechte gegen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet. Zwar schwand die Beteiligung an rechten Protesten, dennoch vermehrten sich die Drohungen gegen CSD-Teilnehmer. Ein erstes Resümee.
Der Märchenbrunnen am Friedrichshain in Berlin
2025/34 Small Talk Florian Winkler-Schwarz vom LSVD im Gespräch über organisierte homophobe Angriffe in Berlin

»Gezielte, gruppenbasierte Gewalt gegen queere Menschen«

Im Volkspark Friedrichshain in Berlin haben kürzlich fast ein Dutzend junge Männer eine beliebte Cruising-Zone gestürmt und schwule Männer geschlagen und ausgeraubt, berichtete das »Männer-Magazin«. Die »Jungle World« sprach darüber mit Florian Winkler-Schwarz, Geschäftsführer des LSVD-Verbands Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg.
Am 31. Mai feierten im brandenburgischen Rheinsberg etwa 1.500 Menschen den Christopher Street Day
2025/25 Inland Die Zahl der CSDs wächst, die Reaktionen von Rechtsextremen werden immer bedrohlicher

Jungle+ Artikel Es gibt ein queeres Hinterland

Erneut finden in diesem Jahr Christopher-Street-Day-Demonstrationen in vielen Städten zum ersten Mal statt. Die extreme Rechte hält dagegen. In Wernigerode soll ein 20jähriger angekündigt haben, mit Waffen gegen Teilnehmer vorzugehen. Die »Jungle World« hat mit mehreren Organisationsteams gesprochen.
Wegen seiner Homosexualität von muslimischen Schülern gemobbt: der 43jährige Lehrer Oziel Inácio-Stech
2025/24 Hotspot Der Berliner Lehrer Oziel Inácio-Stech wird von muslimischen Schülern homophob gemobbt

Alleingelassen

Das Versagen der Berliner Schulen und des Senats, dem sich ausbreitenden religiösen Fundamentalismus entgegenzutreten, ist eklatant. Das zeigt jüngst der Fall des Lehrers Oziel Inácio-Stech, der an einer Grundschule im Berliner Ortsteil Moabit arbeitete und dort von muslimischen Schülern aus Homosexuellenfeindlichkeit gemobbt wurde.