Thema

Zwei orthodoxe Juden stehen vor einer abgesperrten Straße
2026/20 Andrew ­Apostolou, Autor und Labour-Mitglied, im Gespräch über die Lage der jüdischen Bevölkerung Londons

Jungle+ Artikel »Die Menschen haben Angst«

Eine Reihe von antisemitischen Angriffen und Brandstiftungen erschüttert seit März die jüdische Bevölkerung in London, am 29. April stach in Golders Green im Stadtbezirk Barnet ein Angreifer zwei jüdische Männer auf offener Straße nieder. Die »Jungle World« sprach in Barnet mit dem Labour-Mitglied Andrew Apostolou über die Ursachen der Gewalt und wie ihr begegnet werden kann.
Ukrainische Soldaten schrauben Kampfdrohnen zusammen
2026/19 Taras Fedirko, Sozialwissenschaftler, im Gespräch über die ukrainische Kriegsökonomie

Jungle+ Artikel »Crowdfunding hat die Kriegsführung verändert«

Die Ukraine ist ein regelrechtes Labor der hochtechnologischen Kriegsführung, gleichzeitig fehlt dem von Krediten abhängigen Staat Geld für das Nötigste und die Zahl der Deserteure steigt stetig. Die »Jungle World« sprach mit dem Sozialwissenschaftler Taras Fedirko über die Revolution der Kampfdrohnen, Crowdfunding für Soldaten und unrechtmäßige Zwangsrekrutierungen.
Westdeutsche Feuerwehrleute reinigen an der innerdeutschen Grenze Autos, 3. Mai 1986
2026/18 Rosatom-Produktion in Lingen?

Jungle+ Artikel Atomchaos in Osteuropa

In Osteuropa laufen teilweise stark überalterte Atomkraftwerke sowjetischer Bauart. Um für deren Versorgung mit Brennstäben nicht länger vom russischen Staatskonzern Rosatom oder dem US-Anbieter Westinghouse abhängig zu sein, soll nun in Lingen eine neue Fertigung aufgebaut werden, allerdings ebenfalls mit Rosatom.
Plakate der Antiatombewegung
2026/18 Weltweit wollen Regierungen neue Atomreaktoren bauen

Jungle+ Artikel Ewig strahlt das Uran

In zahlreichen europäischen Ländern werden wieder milliardenteure Nuklearreaktoren geplant, EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen will die »Renaissance der Kernenergie«. Dabei ist kein einziges ihrer altbekannten Probleme gelöst: Atomenergie ist teuer und gefährlich, Endlager gibt es nicht.
Trump guckt komisch
2026/17 Die US-Demokraten versuchen erfolglos, Trumps Militäreinsätze parlamentarisch zu kontrollieren

Kriegsmüde Wähler

Die von Präsident Donald Trump angeordneten Militär­einsätze sind bei US-Wählern unbeliebt. Während die Entführung von Nicolás Maduro aber wenigstens keinen längeren Konflikt nach sich zog, droht der Krieg gegen den Iran zum politischen Debakel zu werden.
Óscar Murillo
2026/17 Óscar Murillo, Menschenrechtler, im Gespräch über die politischen Zustände in Venezuela

»Wir wünschen uns mehr Kritik aus dem Ausland«

Nach der Entführung von Venezuelas Diktator Nicolás Maduro durch die USA hat die Interimspräsidentin Delcy Rodríguez eine General­amnestie für alle politischen Gefangenen verkündet. Doch an einem wirklichen Abbau des repressiven Apparates sei sie nicht interessiert, sagt Óscar Murillo, der Direktor der Menschenrechtsorganisation Provea. Die »Jungle World« sprach mit ihm über die Entwicklungen seit Maduros Sturz.
Iran Raketen
2026/16 Kapitulation vor dem Todeskult

Der unvollendete Krieg

Gegen ein Regime wie das im Iran, angetrieben von Märtyrertum und Todeskult, lässt sich ein Krieg nicht gewinnen, wenn er seitens der USA ohne umfassenden Plan und Strategie geführt wird. Dass der Iran mit der Blockade der Straße von Hormuz die Weltwirtschaft derart in Geiselhaft nimmt, lässt sich die Bundesregierung allerdings passiver gefallen, als sie es müsste.